Akkus und Laden

Selbstentladung

Was bedeutet Selbstentladung?

Der langsame Ladungsverlust eines Akkus, der unbenutzt herumsteht. Er entsteht durch chemische Reaktionen in den Zellen.

Selbstentladung ist die Ladung, die ein Akku von allein verliert, ohne angeschlossenes Gerät und bei ausgeschaltetem Rad. Sie entsteht durch langsame chemische Reaktionen in den Zellen. Der Bosch-Akku-Ratgeber von Tern sagt es klar: Akkus entladen sich mit der Zeit selbst, auch wenn sie nicht genutzt werden.

Warum die Selbstentladung im Winter zählt

Lithium-Ionen-Akkus von E-Bikes verlieren ihre Ladung langsam. Bosch bescheinigt ihnen eine geringe Selbstentladung. Über einen langen Winter kann ein Akku, der mit wenig Ladung eingelagert wurde, aber trotzdem Richtung leer driften. Die Schweizer Beratungsstelle für Brandverhütung BFB warnt, dass das Aufladen eines tiefentladenen Akkus ein zusätzliches Brandrisiko birgt. Deshalb geben Akkuhersteller einen Ladezustand für die Lagerung und feste Kontrollabstände vor. Shimano etwa empfiehlt, seine STEPS-Akkus alle 6 Monate nachzuladen.

Häufiges Missverständnis

Selbstentladung ist etwas anderes als der Standby-Verbrauch, bei dem die Elektronik am Rad einen kleinen Strom zieht, solange der Akku eingesetzt ist. Beides senkt den Ladezustand. Keines von beiden heißt, dass der Akku dauerhaft Kapazität verloren hat. Das würde sich im Gesundheitszustand zeigen. Unser Ratgeber zum Überwintern des E-Bike-Akkus erklärt, wie oft du einen eingelagerten Akku prüfen solltest.

Auch bekannt als: Selbstentladungsrate, Selbstentladungen

Verwandte Begriffe

Hier erklären wir es ausführlich